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Sportler dank 3D-Druck-Gesichtsschutz schneller wieder aktiv

Für Berufssportler ist der Faktor Zeit ausgesprochen wichtig, wenn es um Gesundheit und Genesung geht. Die Arbeitsverträge von Profi-Sportlern sind in der Regel leistungsbezogen. Und auch unabhängig vom finanziellen Druck wollen Athleten möglichst keine Trainingseinheiten oder gar Wettkämpfe verpassen. Gerade in der Vorbereitung kommt es mitunter auf jeden Tag an.

Der Hersteller Cavendish Imaging aus Großbritannien bietet Gesichtsmasken für Sportler an, die aus dem 3D-Drucker stammen. Die Masken sind ein wirksamer Schutz des Gesichtsbereichs nach zum Beispiel Frakturen des Schädelknochens im Bereich der Augenhöhlen oder auch Frakturen des Nasenbeins. Der Vorteil für die Sportler: Ohne die Masken ist das Verletzungsrisiko kurz nach der Verletzung häufig zu groß, um wieder ins Training oder den Wettkampf einzusteigen. Mit den Masken können Sportler viel früher wieder auf dem Leistungsoptimum aktiv sein, ohne Trainingsrückstände fürchten zu müssen.

Vergleichbare Masken werden im Profi-Sport bereits seit Jahren eingesetzt, doch werden diese häufig aus Carbon oder ähnlich harten Verbundstoffen hergestellt, was zeitaufwändiger und teurer ist als die Herstellung mit dem 3D-Drucker.

Bei Cavendish wird das Gesicht des Sportlers aus mehreren Perspektiven fotografiert, um 3D-Daten zu erstellen. Mit diesen Daten wird anschließend der 3D-Drucker “gefüttert”, der eine passgenaue Maske aus entsprechend hartem Kunststoff erstellt.

Kunde des Unternehmens sind unter anderem der spanische Fußball-Nationalspieler Fernando Torres, der beim englischen Premier-League-Klub Chelsea London spielt, und der niederländische Profi-Fußballer John Heitinga in Diensten des Chelsea-Ligakonkurrenten FC Fulham.

Veröffentlicht am 29.04.2014 um 8:02