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Stilvoll oder Geschmacklos? 3D-Druck eines Fötus

Die aktuelle Ultraschall-Technik gibt werdenden Eltern bereits Wochen vor der Geburt einen guten Eindruck davon, wie das Kind einmal aussehen wird. Die Geräte tasten den Fötus so präzise ab, dass sich im günstigen Fall die Gesichtszüge beeindruckend gut erkennen lassen. (Dieses ist allerdings abhängig von der Lage des Fötus im Mutterleib.) Werdende Väter können also bereits Wochen vor der Geburt triumphieren, hat der Nachwuchs tatsächlich die väterliche Nase geerbt. Die Firma Fasotec aus Japan hat sich diese Technik zunutze gemacht und stellt 3D-Drucke anhand der Ultraschall-Daten her.

Bei dem Angebot, von den Entwicklern “Shape of an Angel” genannt, wird mit den Daten eines MRI-Scans gearbeitet, die von einer Software bereinigt werden, bevor sie an den 3D-Drucker gegeben werden. Produziert wird nicht nur der Fötus, sondern auch ein durchsichtiger Korpus, der den 3D-Fötus umgibt. Bei einer Gesamtgröße von etwa 9 x 6 x 4 Zentimeter und einem Gewicht von etwa 200 Gramm verlangt Fasotec umgerechnet etwa 1275 US-Dollar für ein Exemplar.

(Screenshot: diginfo.tv via youtube.com)

Veröffentlicht am 15.08.2012 um 9:07