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Supermarkt bietet 3D-Selbstporträts an

Das Einscannen und 3D-Drucken von Personen ist inzwischen nichts Neues mehr. Es gibt bereits einige Anbieter, die diesen noch recht neuen Dienst für ein paar hundert Euro anbieten. In Großbritannien macht eine Supermarkt-Kette den Anbietern laut golem.de nun Konkurrenz – zu einem erstaunlich günstigen Preis.

Die Supermarkt-Kette Asda hat zwischen Lebensmitteln und Getränken Scan-Stationen aufgestellt, die Personen einscannt und CAD-Daten für Ganzkörper-Porträts in Miniaturform für den 3D-Druck erstellt. Die Daten werden anschließend an einen externen Dienstleister übermittelt, der die Porträts ausdruckt. Der Preis ist beachtlich: Gegenüber den mehreren hundert Euro, die viele 3D-Anbieter derzeit verlangen, liegt der Preis in den Asda-Filialen mit umgerechnet rund 47 Euro ziemlich niedrig. Ein Kampfpreis, der wohl nur mit der angepeilten großen Stückzahl gewährt werden kann. Dem Werbevideo zufolge, ist die Druckqualität durchaus respektabel.

 

Das Einscannen dauert laut Asda lediglich zwei Minuten und erfolgt per Hand. Dabei sollen neben den Konturen auch rund 6 Millionen Farben erfasst werden. Tiere und sogar Autos sollen ebenfalls gescannt und ausgedruckt werden können.

Derzeit wird der 3D-Druck lediglich in der Filiale in York (England) angeboten. Ist das Konzept erfolgreich, soll der Service auf alle Filialen in Großbritannien ausgeweitet werden.

 

Veröffentlicht am 18.10.2013 um 8:50