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Umweltfreundliche Architektur aus dem 3D-Drucker

3D-Druck mit Sand: Ein Team am Institute for Advanced Architecture of Catalonia in Barcelona arbeitet an einer Methode, mit der ganze Gebäude umweltfreundlich hergestellt werden können. Erste Erfolge wurden bereits bei kleineren Objekten wie Stühlen oder auch einzelnen Wänden erzielt, berichtet das Onlineportal pressetext.com. Die Hauptbestandteile sind Sand und ein flüssiges Bindemittel. Die Bauarbeit übernimmt beim Projekt “Stone Spray” ein Roboterarm.

Das Prinzip ähnelt stark dem bislang bekannten 3D-Druckverfahren, doch es gibt Unterschiede: “3D-Druck, wie man ihn bisher kennt, arbeitet per Schichtablagerung, während Stone Spray Material per Sprühstrahl ablagert”, erklärt Projektmitarbeiter Petr Novikov gegenüber pressetext. Im architektonischen Bereich hat dieses klare Vorteile, denn so können auch vertikale Flächen gedruckt werden. Bereits existierende Strukturen können zudem in die Arbeit aufgenommen werden.

Die Methode ist nicht nur wegen der verwendeten Materialien umweltfreundlich, der Energieverbrauch ist sehr überschaubar. Dem Team zufolge genügt Solarenergie zum Betrieb des Roboterarms. Das Bindemittel besteht aus LEED-zertifizierten (Leadership in Energy and Environmental Design) Komponenten. Ganze Bauwerke, wie beispielsweise Brücken, kann der aktuelle Roboter-Arm zwar noch nicht drucken, doch die ersten Demonstration sind bereits sehr vielversprechend, wie ein Video von “Stone Spray” zeigt.

(Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de)

Veröffentlicht am 27.08.2012 um 9:39