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US-Armee nimmt 3D-Druckwerkstätten mit nach Afghanistan

Die US-Armee galt schon immer als recht findig, wenn es um neue technische Entwicklungen geht. Die Vorteile des 3D-Drucks hat man dort schon länger für sich entdeckt und nutzt dieses sogar bereits im Einsatz. In Afghanistan sollen sich die US-Soldaten die Ausrüstungsgegenstände, die sie vor Ort nicht haben und auch nicht bekommen können, künftig selbst herstellen, berichtet golem.de.

Für diesen Zweck hat die US-Armee Container anfertigen lassen, die mit 3D-Druckwerkstätten ausgestattet sind und an jeden beliebigen Einsatzort transportiert werden können. Hier sollen die fehlenden Gegenstände schnell und ohne großen bürokratischen Aufwand hergestellt werden. Ein Animations-Video zeigt die geplante Verwendung der mobilen 3D-Druckereien.

Bislang mussten die Sachen nicht nur nachgeliefert werden, sondern auch per Antrag genehmigt werden. Dabei konnte dann auch schon mal die Ausgangsidee verloren gehen, wie Oberst Pete Newell, der Kommandant der Rapid Equipping Force (REF) in Fort Belvoir im US-Bundesstaat Virginia, gegenüber dem US-Magazin military.com erklärte.

Die Druckereien, “Expeditionary Lab” genannt, verfügen über aktuelle Rapid-Prototyping- und Rapid-Manufacturing-Technik, darunter ein 3D-Drucker, der Gegenstände aus Kunststoff aufbaut, und eine CNC-Maschine, mit der Teile aus Metall gefertigt werden können.

(Foto: N. Krebs/pixelio.de)

Veröffentlicht am 28.08.2012 um 9:39