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Wie erfolgreich wird der 3D-Druck tatsächlich?

Nachdem die innovative Technik des 3D-Drucks landes- und weltweit immer weitere Kreise zieht, haben Marktforscher nun eine Prognose für die Zukunft abgegeben. Dabei gilt es, den Erfolg zu unterscheiden – wodurch der 3D-Druck auch relativiert wird.

Ein komplexes System, das es nicht zu unterschätzen gilt

Der große Hype des 3D-Drucks besteht im Moment vor allem in der Industrie. Dieser Bereich sollte vom privaten Nutzungsumfeld abgetrennt werden. So prognostizierten die Experten von Gartner, dass es zwischen fünf und zehn Jahren dauern wird, bis der 3D-Druck als Massenmedium anerkannt ist. Somit wurde die Prognose überholt, nach der die Technik schon im Jahr 2016 bei jedermann angekommen sein wird. So schreibt Analyst Pete Basiliere in seiner Stellungnahme: „Heute verkaufen rund 40 Hersteller 3D-Drucker für den geschäftlichen Einsatz, und 200 Start-ups weltweit entwickeln und verkaufen Heimanwender-orientierte 3D-Drucker, die nur einige hundert Dollar kosten. Doch auch dieser Preis ist noch zu hoch für den Mainstream, trotz großer Bekanntheit und beträchtlichem Medieninteresse.“ Mit steigender Herstellerzahl wird sich dieses Problem wohl in Zukunft immer weiter einschränken lassen. Basilieres Meinung nach ist die volle Bandbreite über die Funktionen der 3D-Drucker nach wie vor noch nicht in jedem Bewusstsein angekommen. Aus diesem Grund benutzen viele Unternehmen zu leistungsschwache Geräte – nachdem dies bemerkt wird, setzen sie auf teurere Produkte, die das gewünschte Objekt schneller fertigen können.

Zugleich weist der Experte darauf hin, dass ein 3D-Drucker ein äußerst komplexes Gerät ist, das sieben unterschiedliche Märkte betrifft: Hardware, Software, Sintern, Laser und Materialfluss. Alle Bereiche müssen optimal bedient werden, um Erfolg zu haben.

Veröffentlicht am 20.08.2014 um 9:35